Charakterisierung von Produkten
mit Hilfe der menschlichen Sinne!

Deskriptive Ansätze

Charakterisierung von Produkten
mit Hilfe der menschlichen Sinne!

Alle deskriptiven Methoden zielen auf die Identifizierung, die Beschreibung und die Quantifizierung aller sensorischen Produkt-Eigenschaften ab. Die objektiven sensorischen Profile und die sensorischen Mappings sind ein wertvolles Output und wichtige Grundlage für das Verständnis einer Produktkategorie und für die Überwachung der strategischen Produkt-Positionierung auf Ihrem Markt.

SAM Pre-Mapping

Die SAM Pre-Mapping Methode ermöglicht das systematische Analysieren und Abbilden von Unterschieden und Gemeinsamkeiten einer großen Anzahl von Produkten.

Es ist leicht verständlich, einfach auszuführen und eignet sich für alle Teilnehmer, unabhängig davon, wie vertraut sie mit Sensorik sind.

QDA - Quantitative Deskriptive Analyse

Die quantitative deskriptive Analyse nach Tragon liefert präzise Informationen in Konsumenten-Sprache zur Produktentwicklung, zur Wettbewerbsbeurteilung, zur Erstellung sensorischer Spezifikationen für die Qualitätskontrolle und für die Absicherung von Werbeaussagen bzw. zur Claim Substantiation.

Die QDA wird von Konsumenten für die Beschreibung der Produkte mit eigenen Worten entwickelt. Sie ermöglicht die Kommunikation über Produkte auf Verpackungen und in der Werbung in einer für den Konsumenten verständlichen Sprache.

Spectrum

Die SpectrumTM-Methode ist eine Entwicklung des Instituts Sensory Spectrum Inc. (Gail Civille). Dabei handelt es sich um ein geschütztes Verfahren das nur in Zusammenarbeit mit dem Institut verwendet wird.

Die drei wichtigsten Tools dieser Methode sind eine Liste von Referenzen (von der gegebenen Produktkategorie), ein Skalierungsverfahren (Verwendung absoluter Intensitäten) und Methoden für das Panel-Training.

Napping

Für das Napping- und das Partial Napping-Verfahren wird ein geschultes oder ein ungeschultes Panel von Konsumenten verwendet. Die Produkte werden entsprechend ihrer Ähnlichkeiten und Unterschiede auf einer zweidimensionalen Fläche positioniert, um individuelle Mappings/sensorische Landschaften zu erstellen. Außerdem werden für jedes Produkt beschreibende Begriffe angewandt.

Die Kombination aller individuellen Mappings ergibt eine allgemeine sensorische Landschft / Mapping der untersuchten Produkte.

Flash Profiling

Das Flash Profiling ist eine alternative sensorische Analysemethode, die ausgehend vom Free Choice Profiling angepasst wurde, um die sensorische Positionierung von Produkten zu verstehen.

Ungeschulte Verbraucher wählen ihre eigenen Begriffe aus, um eine Gruppe von Produkten gleichzeitig zu beschreiben und zu bewerten. Darauf hin ordnen sie die Produkte jedem Attribut, das sie einzeln erstellt haben, zu. Sie werden gebeten, sich auf die beschreibenden Begriffe und nicht auf die hedonischen Begriffe zu konzentrieren. Diese Technik ist besonders kosteneffektiv und benötigt keine Trainingseinheit.

Free Sorting

Diese Methode eignet sich besonders gut zur Prüfung, wie Konsumenten multidimensionale Produktkategorien wahrnehmen.

Teilnehmer werden aufgefordert, die Produkte nach ihren Ähnlichkeiten zu sortieren und dann die geschaffenen Gruppen mit eigenen Worten zu beschreiben. Analyse und Mapping werden über eine Matrix von Ähnlichkeiten erhalten.